Was darf eine Hochzeit kosten? – Die Faustformel für Herz & Budget
Dein Herz sagt: „Traumhochzeit!“
Dein Verstand fragt: „Aber was kostet das alles?“ 💸
Zwischen Pinterest-Wünschen, Tüllträumen und realen Rechnungen kann das Thema Budget schnell überfordern. Aber keine Sorge – du musst kein Zahlenmensch sein, um hier den Überblick zu behalten. Mit einer einfachen Aufteilung und ein paar ehrlichen Fragen findet ihr gemeinsam euren ganz persönlichen Weg zwischen Herz & Verstand.
1. 📊 Die 40–20–20–10–10-Regel – eine Orientierung mit Gefühl
Keine Hochzeit gleicht der anderen – aber viele Planungen folgen ähnlichen Mustern. Mit dieser Faustregel bekommt ihr einen ersten Eindruck, wie sich das Gesamtbudget aufteilen kann:
- 40 %: Location, Essen & GetränkeDas ist meist der größte Block. Die Location entscheidet über Stil, Atmosphäre – und oft über viele Inklusivleistungen. Ein Catering beginnt oft bei einem Grundpreis pro Person und kann sich je nach Menü, Service und Getränkepauschale deutlich unterscheiden. Faustregel: Für ein hochwertiges Menü mit Getränken sollte man pro Gast einen soliden Betrag einkalkulieren.
- 20 %: Foto, Video, Musik, TechnikEure Erinnerungen in Bildern, eure Stimmung in Sound. Vom DJ über die Fotografin bis zur Lichttechnik – hier lohnt sich Qualität. Viele Dienstleister bieten Pakete an, etwa für den ganzen Tag oder nur für bestimmte Programmpunkte.
- 20 %: Deko, Floristik, Papeterie, OutfitsHier kommt euer Stil zum Ausdruck: Von der Brautkleidwahl bis zur Tischdeko. Floristik kann ganz schlicht oder opulent sein – je nach Blumenart und Saison. Auch die Papeterie (Einladungen, Menükarten etc.) ist ein Posten, der je nach Gestaltung stark variieren kann.
- 10 %: Trauung, Styling, Transport, RingeKleine Posten mit großer Bedeutung. Die Traurednerin, das Getting Ready, der Brautwagen – all das schafft Erinnerungen. Auch für die Eheringe lohnt es sich, eine Preisspanne pro Ring einzuplanen – je nach Material, Design und Gravurwünschen.
- 10 %: Kleinigkeiten & PufferOft unterschätzt, aber super wichtig! Trinkgelder, Regenschirme, Bastelmaterialien, Snacks fürs Team – das läppert sich. Plant bewusst einen Puffer für Unerwartetes ein. Das gibt euch Sicherheit.
2. ✨ Was passt zu euch?
Nicht jedes Paar möchte ein Feuerwerk – und nicht jede Hochzeit braucht 150 Gäste.
Deshalb: Setzt euch zu zweit hin und fragt euch ehrlich, was euch wichtig ist. Wovon träumt ihr? Was ist euch wirklich euer Moment wert?
Einige Dienstleister bieten Komplettpakete an, andere arbeiten auf Stundenbasis oder mit Staffelpreisen. Catering und Location rechnen in der Regel pro Kopf – das kann von einem einfachen Buffet bis hin zum exklusiven Fine Dining reichen.
Tipp: Fragt immer gezielt nach Paketlösungen, versteckten Kosten (z. B. Reinigung, Verlängerung, Technikpauschalen) und was bereits im Preis inbegriffen ist.
3. ❤️ Budget ist kein Spaßkiller – sondern euer Kompass
Eine Hochzeit ist kein Preisschild. Sondern ein Tag voller Liebe, Persönlichkeit und Detailverliebtheit.
Und ja – Geld spielt eine Rolle. Aber vor allem geht es darum, euren Tag so zu gestalten, dass er sich für euch richtig anfühlt. Es gibt keine magische Zahl, die eine Traumhochzeit ausmacht. Was zählt, ist das, was bleibt: das Lachen eurer Gäste, euer Blick beim Jawort, eure Freude, wenn alles zusammenpasst.
Also: Vertraut auf euer Gefühl – und auf ein paar einfache Strukturen. Dann wird aus Budgetplanung keine Bremse, sondern das stabile Fundament eures schönsten Tages.